Unternehmen blocken Social Networks und könnten dadurch bald die besten Köpfe verlieren

Veröffentlicht auf von Mario

Die Diskussion über Sicherheitslücken und Gefahren durch Social-Networking-Portale hat offenbar viele IT-Verantwortliche verunsichert. Nach Erkenntnissen von Message Labs, einem Anbieter von Managed-E-Mail-Security, blockieren vielen Unternehmen Seiten wie Facebook, mySpace oder Youtube.

Message Labs stellt in seinem "Intelligence Report" für das erste Quartal 2008 fest, dass mittlerweile 11 Prozent der Firmen die Internet-Plattform Facebook sperren. Weitere 3 Prozent hätten Sicherheitsrichtlinien für einen kontrollierten Zugriff ihrer Mitarbeiter auf diese Website erlassen.

"Es stellt längst nicht mehr nur eine theoretische Bedrohung dar, dass Betrüger gefälschte Facebook-Accounts für ihre Zwecke nutzen. Gut möglich, dass schon bald ein Großteil der Versuche, persönliche Daten auszuspionieren, über diese Schiene läuft", sagt Mark Sunner, Chief Security Analyst bei Message Labs.

In den USA kommen derweil Studien zu der Erkenntnis, dass Unternehmen durchaus auch Gefahr laufen könnten ihre besten Köpfe durch das Sperren dieser beliebten Dienste zu verlieren. Laut einer Untersuchung dort geben 16 Prozent der Befragten an, dass sie ein Unternehmen verlassen würden, falls dieses ihnen den Zugang zu Facebook sperren würde. Facebook ist den Augen der Befragten demnach wichtiger fürs Leben als der momentane Arbeitgeber.


Wie auch immer die Zahlen ausfallen und gewertet werden entsteht hier in jedem Fall Diskussionsbedarf innerhalb der Unternehmen indem ein Umdenken im Umgang mit „Neuen Medien“ stattfinden muss. Ich selbst könnte bspw. ohne Xing viele meine Geschäftspartner nicht mehr erreichen, da Xing mein zentrales und immer aktuelles Adressbuch geworden ist. Ich nutze Xing mehr als mein Outlook.

Wie geht’s Euch?

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A
Hallo, Mario (Grobholz ?),<br /> <br /> @ Ich nutze Xing mehr als mein Outlook.<br /> 2005 von OpenBC und Lars Hinrichs persönlich verbannt geht es mir heute mit ecademy genauso. Und die Historie zeigt auch gleich das Dilemma, das man meiner Meinung nach wunderbar auflösen kann.<br /> <br /> Pro-aktiv.<br /> <br /> Und da müssen Unternehmen die Entscheidung treffen, inwieweit sie - angefangen bei der Auswahl ihrer Mitarbeiter - ein entsprechend selbständiges, eigenverantwortliches und selbst-moderiertes Potenzial eingekauft haben und wollen oder lediglich funktionierende Masse.<br /> <br /> 1993 habe ich mich mit einem Golden Handshake von meinem letzten Arbeitgeber verabschiedet, weil wir nicht mehr zusammen passten. That simple.<br /> <br /> Fähige Köpfe, Mavericks, werden immer eine Lösung suchen und finden und letztlich in zensierten und hoch-moderierten Unternehmen an ihre Grenzen stossen und gehen. Zu Unternehmen, die an der Spitze stehen.<br /> <br /> Unternehmen, die an der Spitze stehen, gehen mit Herausforderungen eher pro-aktiv um. <br /> <br /> Genauso wie der Einzelne. Bezogen auf das, was über ihn/sie im Internet steht. Sie greifen auf die Werkzeuge zu, die es ermöglichen, die Ergebnisse in Google oben erscheinen zu lassen, die sie wollen.<br /> <br /> Wie im richtigen Leben. Wir erstellen viele Arbeitsproben, wählen aber zur Präsentation stets nur die aus, von denen wir uns bei der Auftragsvergabe am meisten versprechen.<br /> <br /> Ich bestimme, was der potentielle Kunde über mich im Internet findet.<br /> <br /> Die Frage: Kann das auch die Gameboy-Generation ?<br /> <br /> Was meinen Sie ?<br /> <br /> Herzlichen Gruss,<br /> Andreas Wiedow<br /> <br /> Ach ja . . . das Gefährlichste, was einem heutzutage passieren kann, ist das Leben. Die Wenigsten überleben es.
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