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Business

Mittwoch, 16. januar 2008
Laut aktuellen IVW-Zahlen erreicht studiVZ im Dezember 2007 über 153 Millionen Visits und mehr als 5,3 Milliarden PIs. Damit belegt Europas größtes Studentennetzwerk zum achten Mal in Folge Platz 1 unter den deutschen Websites.

studivz-logo.jpg schülerVZ, der studiVZ Ableger, wird dagegen erstmals von der IVW ausgewiesen: Mit über 98 Millionen Visits und knapp 5,3 Milliarden PIs belegt das Onlinenetzwerk für Schüler auf Anhieb Platz 2 der Klick-Rangliste. Diesen Erfolg bestätigt auch eine aktuelle Analyse des Marktforschungsunternehmens Nielsen Online. schülerVZ ist demnach die wachstumsstärkste Internetmarke des Jahres 2007 in Deutschland. Mit einer Reichweitensteigerung von über 330 Prozent führt das Schülernetzwerk die Rangliste der am schnellsten wachsenden Internetunternehmen an. Diese Zahlen auch in Werbeerlöse umzusetzen, wird für 2008 wohl die primäre Herausforderung sein. studiVZ wurde im Oktober 2005 als Studentenprojekt gestartet und hat seinen Sitz in Berlin. Seit Januar 2007 gehört studiVZ zur Holtzbrinck Gruppe.
von Mario
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Donnerstag, 10. januar 2008

Der Aufbau einer positiven Reputation braucht Zeit. Viel Zeit. Die Bildung von Reputation muss dabei immer als langfristige Investition verstanden werden und nicht als bloße Schönfärberei. Mit einem digitalen Make-Up, einer Ablenkung von anderen Problemen, ist niemanden langfristig geholfen. Doch der Aufwand für das Reputation Management lohnt sich.

Gerade in sich schnell ändernden Umwelten wie dem Internet sind immaterielle Werte wie Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit besonders bedeutsam. Immer mehr Entscheider in Unternehmen erkennen das: “Mit der Vernetzung unseres täglichen und digitalen Lebens werden Online- und Realwelt-Reputation zusammenwachsen”, sagt Paul Williams, Manager von iKarma.

Doch ein hart erarbeiteter positiver Ruf kann durch öffentlich diskutierte Fehltritte leicht zerstört werden. “Die Deutsche Shell AG musste aufgrund der Brent-Spar-Diskussion im Jahre 1996 herbe Reputationsschäden hinnehmen. Bis heute ist es dem Unternehmen trotz massiver Investitionen in reputationsbildende Maßnahmen nicht gelungen, das ursprünglich erreichte relativ hohe Reputationsniveau wieder zu erreichen.” (Studie von 2001 zur Unternehmensreputation, HU-Berlin) Williams schlussfolgert daraus: “Auch wenn sich der Ruf eines Unternehmens nicht bilanzieren lässt, beginnt die Geschäftswelt zu erkennen, dass Reputation Management ein kostengünstiger und hocheffektiver Weg ist, um sich im Markt Wettbewerbsvorteile zu sichern”.

Der gute Ruf eines Unternehmens wirkt sich nicht nur auf Verkaufszahlen aus, sondern ist auch entscheidend für das größte Potential der meisten Firmen: die Mitarbeiter. Die besten Absolventen suchen nach einem bestmöglichen Arbeitsplatz und lassen sich Empfehlungen geben. Und im digitalen Zeitalter wirkt die Mundpropaganda noch schneller: Die Radikale Transparenz desWeb2.0 verleiht der Reputation eine enorme Durchschlagskraft. Genau nach diesem Prinzip folgt myON-ID und bietet für Privatpersonen Reputationsmanagement zum Aufbau des guten Rufs im Internet an. Dies war bislang Unternehmen und deren Unternehmensleitung vorbehalten.

gefunden im myON-ID Blog

von Mario
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Dienstag, 8. januar 2008

Als Reputationsforscherin der ersten Stunde wies Susanna Wieseneder schon vor Jahren auf die wachsende Bedeutung des guten Rufs für die berufliche Weiterentwicklung hin. Im vergangenen Herbst ist ihr erstes Buch dazu erschienen, das vor allem in Wirtschaftskreisen reüssiert hat. In einem Intervie mit myON-ID wurde Susanna Wieseneder gefragt, welche Bedeutung sie den „Fußspuren“ beimisst, die wir kontinuierlich im Internet hinterlassen.

Lesen Sie hier das Interview mit der Autorin und Beraterin Barbara Wieseneder in einem dreiteiligen Interview hier mit myON-ID.


Auch interessant ist Wieseneders Begriffsdefinition, wobei Sie darauf verweist, dass es im Alltag die Abgrenzung dieser Begriffe untereinader häufig schwer fällt :

  • Image: “es bezeichnet die Vorstellung, die wir von einer Person, einem Unternehmen oder einem Produkt haben und kann sowohl auf Menschen bezogen werden als auch auf Dinge.” Wichtig: Image ist ein kurzfristiger Eindruck
  • Status: er “bezeichnet im weiteren Sinn den Wert und die Bedeutung einer Person in der Öffentlichkeit (und) kann zugeschrieben (ererbt), übertragen (durch Heirat) oder erworben (durch Leistung) werden.”
  • Ruf: er “hat drei Bedeutungen. Laute Töne von Mensch oder Tier, um ein Signal zu geben. Der Wunsch oder Drang, etwas zu tun, im Sinne von: der Ruf des Gewissens. Und Reputation - einen guten oder schlechten Ruf haben.”
  • Reputation: Sie “bezieht sich ausschließlich auf Menschen oder Organisationen und zeigt deren öffentliches Ansehen, das sich aus verschiedenen Einzelimages zu einem langfristigen Gesamtbild zusammensetzt.”
Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.
von Mario
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Mittwoch, 2. januar 2008
Viele in den letzten Monaten hoffnungsvoll gestartete Start-Up´s werden in 2008 vor der großen Herausforderung stehen und sich selbst und Ihren Investoren beweisen müssen dass ihr Businessmodell aufgeht. Gerade in den unzähligen Communities ist personalisierte Werbung der Hoffnunghsträger um die großen Umsätze zu erzielen. Daher die Frage für den Trendsetter Blog: Ist Social Commerce ein Trend in 2008?

Selten vergeht ein Tag an dem keine neue Community  das Licht der Welt erblickt. In Deutschland, in Spanien, in Frankreich oder natürlich auch in den USA. Überall arbeiten Teams an mehr oder weniger neuen Ideen. Einge haben bereits ein bestehendes Businessmodell, andere müssen das erst noch beweisen. Und nicht immer wird der Mainstream bedient. Mittlerweile gibt es für nahzu jede Nische einen spezialisierte Community.

Ob das nun notwendig ist oder nicht will ich gar nicht beurteilen. Vielmehr will ich das Thema aufgreifen das bereits 2008 einer der Trends im Internet werden könnte, vielleicht sogar muss. Wenn man dem Handelsblatt von heute mit dem Artikel "Wir schalten um - zur Werbung" folgt, dann wird 2008 im Fokus des "Social Commerce" und der personalisierten Werbung stehen. Gleiches berichtet auch das amerikanische Online Marktforschungsunternehmen und Marketing Informationsdienst "eMarketer" in einem aktuellen Artikel über die Trends von 2008.


ScreenHunter-01-Jan.-02-22.51.jpg Das Handelsblatt schreibt schon vom Platzen der Web 2.0 Blase, für den Fall das die Vorschusslorberen die dem "Social Commerce"  eingeräumt wurden sich nicht erfüllen könnten. eMarketer setzt konkrete Zahlen dagegen und stellt vor, dass der Online Werbemarket in Social Networks in den USA für personalisierte Werbung von rund 920 Mio US$ in 2007 auf 1,6 Mrd US$ in 2008 nahezu verdoppeln wird. Hierbei soll personalisierte Werbung, gefolgt von anderen Formen des Scoail Network Marketings (search advertising, widgets und e-commerce) den Löwenanteil einehmen. Für 2011 wird für dieses Segment eine Prognose von bereits 2,7 Mrd US$ gegeben. Das wäre dann eine Verdreifachung der heutigen Werte! Wenn sich diese Werte in etwa bestätigen und auch nach Europa übertragen lassen, dann könnte für einige Unternehmen deren Businesmodell auf personalisierter Werbung basiert das Rennen gegen die zeit in der Geld verbrannt wird durchaus positiv ausgehen.

Was ist eigentlich "Social Commerce"?

Das Zauberwort hier heißt personalisierte Werbung. Jeder Nutzer einer Web-2.0-Seite hinterlässt eine breite Datenspur über sich und seine Freunde. Diese sollen nun mehr oder weniger penibel ausgewertet werden und passgenaue Werbung nach Alter, Wohnort, Vorlieben ermöglichen. Darüberhinaus will man den Nutzer selbst motvieren als Multiplaktor in seinem persönlichen Netzwerk zu fungieren indem ihm eine Provision für eine Vermittlung versprochen wird oder er es teilweise sogar ohne Vergütung tun soll.

Kritiker wie der Web-Unternehmer und Star-Blogger Jason Calacanis schütteln da nur den Kopf. „Social Commerce“ – also kommerzielle Werbung auf Social-Networking-Seiten – sei „der heilige Gral des E-Commerce, eine Illusion, der alle nachjagen, und niemand traut sich zu sagen, dass der Kaiser gar keine Kleider anhat“, spottete er über die Ambitionen, Empfehlungswerbung („XY hat das und das gekauft“) unter Freunden zu betreiben. Sein Argument: Während Besucher bei Web-Suchmaschinen aktiv auf der Suche sind – und damit für Werbung empfänglich –, wollen Networker nur eine gute Zeit haben. Werbung stört. Stimmt das, stehen Milliardeninvestitionen auf der Kippe.


Privatspähre versus personalisierte Werbung

Nicht zu vergessen sollte man bei dieser Diskussion die Akzeptanz für personalisierte Werbung in Social Networks und natürlich auch der Bereitschaft der Nutzer diese wahrzunehmen oder sogar zu klicken. Denn aktuell bestimmt die Diskussion über Datenschutz und der "gläserne Kunde" die Medienlandschaft und beschäftig Facebook, StudiVZ & Co. Wenn hierbei der Nutzer jetzt das Gefühl vermittelt bekommt, dass es um seine persönlichen Daten und Rechte eventuell nicht ganz gut steht, dann könnte diese Bereitschaft schnell noch weiter sinken.


Mein Tipp - Geld verdienen wird für Social Networks einer der Trends in 2008!

Ja, Social Commerce - und vor allem Geld verdienen - wird in jedem Fall ein Trend in 2008! Ob das dann nun Social Commerce oder irgendwie anders heisst ist eigentlich egal. Meiner Meinung nach werden zwei bis drei Modelle (Self-Serve Advertising scheint sich bereits etabliert zu haben) von den großen Networks (hierzu zähle ich auch Google, bspw. mit Open Social) etabliert werden und viele der anderen Social Networks werden diese dann adaptieren. Ob hier tatsächlich die Innovation von jungen und kleinen Unternehmen getrieben werden kann bleibt spannend.nti_bug_fck
von Mario
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Montag, 31. dezember 2007
Das der gute Ruf, eine gute Reputation und das persönliche Image wesentliche Erfolgskriterien, nicht nur im beruflichen Umfeld sind dürfte nichts neues sein. Weshalb dann hier im Trendsetter Blog besprechen?

Ich bin der Meinung, dass die Reputation und der gute Ruf die Basis für jedes erfolgreiche und nachhaltige Geschäft sind. Dies gilt insbesondere auch im globalen und und schnelllebigen Internet (Business). Welche gute Idee wurde erfolgreich ohne das hinter dieser charismatische Persönlichkeiten standen die mit ihrem Auftreten und ihrem guten Ruf das Thema getragen haben? Einige Beispiele  ... Microsoft, Google, Apple, eBay (um nur die ganz großen zu nennen)

Der Wert von Reputation kann aus Gründersicht nicht hoch genug eingeschätzt werden. Vor diesem Hintergrund sollte das eigene Verhalten immer auf Vertrauenswürdigkeit und Kompetenz beruhen und diese auch ausstrahlen. Dies beschreibt Jan in seinem Gründerforum in einer aktuelle Serie sehr ausführlich und anschaulich.

Eine hohe Reputation ermöglicht demnach die Zusammenarbeit mit talentierten Mitgründern und Mitarbeitern, hilft in Investorengesprächen und erleichtert das Eingehen von anderen zwischenmenschlichen und -betrieblichen Kooperationen. Soweit gilt dies selbstverständlich für jegliche Branchen und Wirtschaftsbereiche.

Es freut mich sehr, dass das Thema Reputation anscheinend immer mehr in den Vordergrund der Diskussion und Wahrnehmung rückt. Denn selbstverständlich ist die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Start-Up eine gute Idee die von einem noch besseren Team umgesetzt wird, aber es zählt eben auch das "innere Kapital" eines Teams das sich durch seine Persönlichkeit, seine Erfolge, seinem Auftreten und Wirken in der Öffentlichkeit eine Reputation um beruflichen wie privaten Umfeld aufgebaut hat.

Wie macht sich dieser Trend nun in der Internetwirtschaft bemerkbar? Das will ich in einem nächsten Beitrag beschreiben.
.bug_fck
von Mario
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