schülerVZ, der studiVZ
Ableger, wird dagegen erstmals von der IVW ausgewiesen: Mit über 98 Millionen Visits und knapp 5,3 Milliarden PIs belegt das Onlinenetzwerk für Schüler auf Anhieb Platz 2 der Klick-Rangliste.
Diesen Erfolg bestätigt auch eine aktuelle Analyse des Marktforschungsunternehmens Nielsen Online. schülerVZ ist demnach die wachstumsstärkste Internetmarke des Jahres 2007 in Deutschland. Mit
einer Reichweitensteigerung von über 330 Prozent führt das Schülernetzwerk die Rangliste der am schnellsten wachsenden Internetunternehmen an. Diese Zahlen auch in Werbeerlöse umzusetzen, wird für
2008 wohl die primäre Herausforderung sein. studiVZ wurde im Oktober 2005 als Studentenprojekt gestartet und hat seinen Sitz in Berlin. Seit Januar 2007 gehört studiVZ zur Holtzbrinck Gruppe.
Der Aufbau einer positiven Reputation braucht Zeit. Viel Zeit. Die Bildung von Reputation muss dabei immer als langfristige Investition verstanden werden und nicht als bloße Schönfärberei. Mit einem digitalen Make-Up, einer Ablenkung von anderen Problemen, ist niemanden langfristig geholfen. Doch der Aufwand für das Reputation Management lohnt sich.
Gerade in sich schnell ändernden Umwelten wie dem Internet sind immaterielle Werte wie Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit besonders bedeutsam. Immer mehr Entscheider in Unternehmen erkennen das: “Mit der Vernetzung unseres täglichen und digitalen Lebens werden Online- und Realwelt-Reputation zusammenwachsen”, sagt Paul Williams, Manager von iKarma.
Doch ein hart erarbeiteter positiver Ruf kann durch öffentlich diskutierte Fehltritte leicht zerstört werden. “Die Deutsche Shell AG musste aufgrund der Brent-Spar-Diskussion im Jahre 1996 herbe Reputationsschäden hinnehmen. Bis heute ist es dem Unternehmen trotz massiver Investitionen in reputationsbildende Maßnahmen nicht gelungen, das ursprünglich erreichte relativ hohe Reputationsniveau wieder zu erreichen.” (Studie von 2001 zur Unternehmensreputation, HU-Berlin) Williams schlussfolgert daraus: “Auch wenn sich der Ruf eines Unternehmens nicht bilanzieren lässt, beginnt die Geschäftswelt zu erkennen, dass Reputation Management ein kostengünstiger und hocheffektiver Weg ist, um sich im Markt Wettbewerbsvorteile zu sichern”.
Der gute Ruf eines Unternehmens wirkt sich nicht nur auf Verkaufszahlen aus, sondern ist auch entscheidend für das größte Potential der meisten Firmen: die Mitarbeiter. Die besten Absolventen
suchen nach einem bestmöglichen Arbeitsplatz und lassen sich Empfehlungen geben. Und im digitalen Zeitalter wirkt die Mundpropaganda noch schneller: Die Radikale Transparenz desWeb2.0 verleiht
der Reputation eine enorme Durchschlagskraft. Genau nach diesem Prinzip folgt myON-ID und bietet für Privatpersonen Reputationsmanagement zum Aufbau des guten Rufs im Internet an. Dies war
bislang Unternehmen und deren Unternehmensleitung vorbehalten.
gefunden im myON-ID Blog
Als Reputationsforscherin der ersten Stunde wies Susanna Wieseneder schon vor Jahren auf die wachsende Bedeutung des guten Rufs für die berufliche Weiterentwicklung hin. Im vergangenen Herbst ist ihr erstes Buch dazu erschienen, das vor allem in Wirtschaftskreisen reüssiert hat. In einem Intervie mit myON-ID wurde Susanna Wieseneder gefragt, welche Bedeutung sie den „Fußspuren“ beimisst, die wir kontinuierlich im Internet hinterlassen.
Lesen Sie hier das Interview mit der Autorin und Beraterin Barbara Wieseneder in einem dreiteiligen Interview hier mit myON-ID.
Auch interessant ist Wieseneders Begriffsdefinition, wobei Sie darauf verweist, dass es im Alltag die Abgrenzung dieser Begriffe untereinader häufig schwer fällt :
Das Handelsblatt schreibt
schon vom Platzen der Web 2.0 Blase, für den Fall das die Vorschusslorberen die dem "Social Commerce" eingeräumt wurden sich nicht erfüllen könnten. eMarketer setzt konkrete Zahlen dagegen
und stellt vor, dass der Online Werbemarket in Social Networks in den USA für personalisierte Werbung von rund 920 Mio US$ in 2007 auf 1,6 Mrd US$ in 2008 nahezu verdoppeln wird. Hierbei soll
personalisierte Werbung, gefolgt von anderen Formen des Scoail Network Marketings (search advertising, widgets und e-commerce) den Löwenanteil einehmen.
Für 2011 wird für dieses Segment eine Prognose von bereits 2,7 Mrd US$ gegeben. Das wäre dann eine Verdreifachung der heutigen Werte! Wenn sich diese Werte in etwa bestätigen und auch nach Europa
übertragen lassen, dann könnte für einige Unternehmen deren Businesmodell auf personalisierter Werbung basiert das Rennen gegen die zeit in der Geld verbrannt wird durchaus positiv ausgehen.
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