Als Reputationsforscherin der ersten Stunde wies Susanna Wieseneder schon vor Jahren auf die wachsende Bedeutung des guten Rufs für die berufliche Weiterentwicklung hin. Im vergangenen Herbst ist ihr erstes Buch dazu erschienen, das vor allem in Wirtschaftskreisen reüssiert hat. In einem Intervie mit myON-ID wurde Susanna Wieseneder gefragt, welche Bedeutung sie den „Fußspuren“ beimisst, die wir kontinuierlich im Internet hinterlassen.
Lesen Sie hier das Interview mit der Autorin und Beraterin Barbara Wieseneder in einem dreiteiligen Interview hier mit myON-ID.
Auch interessant ist Wieseneders Begriffsdefinition, wobei Sie darauf verweist, dass es im Alltag die Abgrenzung dieser Begriffe untereinader häufig schwer fällt :
iPhonen
Das iPhone ist sicher nicht das beste Handy aller Zeiten, und es hat viele Fehler. Doch die Eleganz und Leichtigkeit seiner Bedienung verführen selbst Technik-Hasser zu Erkundungen.
Und dann will man Google Maps und andere Funktionen auf keinen Fall mehr missen.
Netzwerken
Zuhören
Es gibt Firmen, die Zehntausende Euro ausgeben, um die Weblog-Szene von einem Dienstleister überwachen zu lassen. Die Alternative: Rivva.de listet die in Deutschland am meisten diskutierten
Themen auf, Techmeme tut dies für die USA. Wer sich die Muße nimmt und eine Stunde lang Blogs liest, wird das Vorurteil von dilettierenden Hobbyautoren beiseiteräumen.
Mitschreiben
Was in Wikipedia steht, ist falsch? Wer das glaubt, sollte die Diskussionen im Hintergrund verfolgen, die bei jedem Artikel des Web-Lexikons verlinkt sind. Und er sollte sein Wissen einsetzen, um
mitzuschreiben. Dann erkennt er: Hier ist es schwerer, die eigene Meinung durchzusetzen, als gegenüber dem Vorstandsassistenten.
Selber machen
Nach diesen ersten Schritten wird es Zeit, selbst kreativ zu werden. Eröffnen Sie ein Blog, machen Sie live Fernsehen bei Mogulus.com, produzieren Sie einen Podcast. Schwierig ist das alles
nicht. Und Ihre Kollegen werden überrascht sein über die Führungskraft 2.0.
Das Handelsblatt schreibt
schon vom Platzen der Web 2.0 Blase, für den Fall das die Vorschusslorberen die dem "Social Commerce" eingeräumt wurden sich nicht erfüllen könnten. eMarketer setzt konkrete Zahlen dagegen
und stellt vor, dass der Online Werbemarket in Social Networks in den USA für personalisierte Werbung von rund 920 Mio US$ in 2007 auf 1,6 Mrd US$ in 2008 nahezu verdoppeln wird. Hierbei soll
personalisierte Werbung, gefolgt von anderen Formen des Scoail Network Marketings (search advertising, widgets und e-commerce) den Löwenanteil einehmen.
Für 2011 wird für dieses Segment eine Prognose von bereits 2,7 Mrd US$ gegeben. Das wäre dann eine Verdreifachung der heutigen Werte! Wenn sich diese Werte in etwa bestätigen und auch nach Europa
übertragen lassen, dann könnte für einige Unternehmen deren Businesmodell auf personalisierter Werbung basiert das Rennen gegen die zeit in der Geld verbrannt wird durchaus positiv ausgehen.
Die marktführende Suchmaschine Google hat die häufigsten Suchwörter bei google.de ausgewertet. Die Ergebnisse wurden jetzt veröffentlicht und dürfte die
Wenigsten überaschen. Neben dem iPhone, waren es wieder mal der Routenplaner, das Wetter und das Telefonbuch. Das Wort “Sex” soll auch auf den Spitzenpositionen zu finden sein, doch darüber
schweigt sich Google aus.
Ein weiteres Ergebnis: Immer mehr Menschen in Deutschland suchen im Internet nach der Kontakt-Plattform MySpace, den Netzwerken StudiVZ und Facebook oder anderen Internetseiten des Web 2.0. „Soziale Netzwerke sind in diesem Jahr unglaublich populär geworden“, sagt Google-Sprecher Stefan Keuchel.
Angeblich sollen bereits 20-30% aller Suchanfragen personenbezogenen sein. Ein Grund mehr, weshalb Personensuchmaschinen derzeit hoch im Kurs stehen.
Die meistgesuchten Menschen bei Google 2007
Was sonst noch so bei Google in 2007 gesucht wurde:
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