Welchen Nutzen können Communities wie Facebook, Xing, MySpace, oder die Lokalisten für Medien- und Wirtschaftsunternehmen haben? Weit mehr, als viele denken.
Unternehmen führen Marktforschung und Werbung meist immer noch klassisch durch. Dabei tut sich längst ein neuer Trend am Forschungshimmel auf: Die so genannte „netnography“, eine Methode, bei der das Internet mit seinen vielen Kommunikationskanälen (Social Media) Untersuchungsgegenstand ist.
Der Blick über den Tellerrand, nämlich Social Media-Portale einmal von der soziologischen Seite zu betrachten, eröffnet Unternehmen ganz neue Möglichkeiten. Die Hyve AG und das Burda Community Network
haben das Potenzial der Online-Kommunikation von Community-Mitgliedern für Marketing und Innovationen erkannt und deshalb das neue Branchenevent „netnography08“ ins Leben gerufen, das erstmals am 12. Juni 2008 in München stattfinden wird.
Message Labs stellt in seinem "Intelligence Report" für das erste Quartal 2008 fest, dass mittlerweile 11 Prozent der Firmen die Internet-Plattform Facebook sperren. Weitere 3 Prozent hätten Sicherheitsrichtlinien für einen kontrollierten Zugriff ihrer Mitarbeiter auf diese Website erlassen.
"Es stellt längst nicht mehr nur eine theoretische Bedrohung dar, dass Betrüger gefälschte Facebook-Accounts für ihre Zwecke nutzen. Gut möglich, dass schon bald ein Großteil der Versuche, persönliche Daten auszuspionieren, über diese Schiene läuft", sagt Mark Sunner, Chief Security Analyst bei Message Labs.
In den USA kommen derweil Studien zu der Erkenntnis, dass Unternehmen durchaus auch Gefahr laufen könnten ihre besten Köpfe durch das Sperren dieser beliebten Dienste zu verlieren. Laut einer Untersuchung dort geben 16 Prozent der Befragten an, dass sie ein Unternehmen verlassen würden, falls dieses ihnen den Zugang zu Facebook sperren würde. Facebook ist den Augen der Befragten demnach wichtiger fürs Leben als der momentane Arbeitgeber.
Wie auch immer die Zahlen ausfallen und gewertet werden entsteht hier in jedem Fall Diskussionsbedarf innerhalb der Unternehmen indem ein Umdenken im Umgang mit „Neuen Medien“ stattfinden muss. Ich selbst könnte bspw. ohne Xing viele meine Geschäftspartner nicht mehr erreichen, da Xing mein zentrales und immer aktuelles Adressbuch geworden ist. Ich nutze Xing mehr als mein Outlook.
Wie geht’s Euch?
Die Münchner Online Performance Marketing Agentur 3GNet schließt sich mit iCrossing, eine der weltweit größten Agentur für digitales Marketing, zusammen. Für Kunden erarbeitet 3GNet heute bereits Lösungen zur Gewinnung qualifizierter Neukunden, zur Umsatzsteigerung und zur Erhöhung des Online Traffics .
Die 1999 gegründet Online Performance Agentur 3GNet bietet unabhängige Full-Service Dienstleistungen im Bereich Online-Performance-Marketing an. Heute hat das Münchner Unternehmen auf einer Pressekonferenz den Zusammschluss mit iCrossing einem führenden amerikanischen Unternehmen auf dem Gebiet des Online Marketings bekannt gegeben.
Wie 3GNet ist iCrossing ein junges Unternehmen (1998 gegründet). Durch die Übernahme sollen zukünftig die Bereiche Suchmaschinen-Marketing, Social Media und Webanalyse noch weiter gestärkt und der internationale Ansatz weiter ausgebaut werden. 3GNet bringt nach eigenen Aussagen hervorragende Kenntnisse des deutschen und europäischen Marktes, insbesondere in den Bereichen SEM, SEO, Affiliate-Marketing und Tracking, in die Partnerschaft ein. Gemeinsam wollen die beiden Partner die Grundlage für die nächste Generation des digitalen Marketings bilden.
Link: sevenload.com
RTL Aktuell hat in seiner Hauptnachrichtensendung am Freitag Abend das Thema Reputationsmanagement im Internet aufgegriffen. myON-ID wurde hierzu von RTL eingeladen als Experte und Interviewpartner zu erklären wie es heute möglich ist peinliches und unliebsame Einträge aus den Netz “zu löschen”.
“Das wird sicherlich für myON-ID eine der spannensten Bewährungsproben die wir uns vorstellen können”, so unser Entwicklungs- und IT-Chef kurz nachdem bekannt wurde, dass RTL uns in seiner
reichweitenstärksten Nachrichtensendung bringen will.
Mehr zum Thema Personesuche und Reputationsmanagement erfahren Sie unter www.myonid.de oder im Reputationsblog von myON-ID. Wenn Sie also wissen wollen, was es heute bereits im Internet über Sie zu lesen gibt dann sollten Sie das einfach mal mit der Personensuchmaschine von myON-ID ausprobieren.
Eigentlich wollten wir in diesen Tage “in Ruhe” den Re-Launch der neuen Plattform vorbereiten, doch nach dem RTL Anruf lief alles anders.
Für unser junges Unternehmen natürlich einen “Riesengeschichte”, dass nun nach SAT1 mit RTL der zweite große Fernsehsender in kurzer Zeit anfrägt. Die große Frage war, ob die neue Infrastruktur den Ansturm den RTL auslösen wird auch Stand halten wird, schließlich wollten wir uns nicht vor Millionenpublikum blamieren. Sie hat Stand gehalten und das trotz des Mega-Traffics der gleichzeitig auf unsere Server eingeprasselt ist!
Gesellschaftliche Anerkennung ist uns in der Regel nicht gleichgültig, denn niemand will als Mitglied seiner vertrauten Gemeinschaft ausgeschlossen werden. Der Moralforscher und
Psychologe Jonathan Haidt meint dazu: “Reputation ist eine mächtige Kraft, um moralische Gemeinschaften zu stärken und zu vergrößern.”
Wer mehr zu diesem Thema erfahren will und sich ein paar Tipps holen will wie sich die Reputation im digitalen Alltag umsetzen lässt, dem empfehle ich folgende Artikel:
Haben Sie Ihren eigenen Namen schon mal gegoogelt? Das machen immerhin mehr als 50% aller Amerikaner heute schon. In 2002 waren das erst 22%! Das ganze nennt sich dann Neu-Deutsch "Vanity-Search". Sie sollten es einmal ausprobieren, denn vielleicht finden Sie dabei interessante und bislang
nicht bekannte Fundstellen. Nicht jede davon muss Ihre Zustimmung finden - aber kennen sollten Sie diese in jedem Fall!
Denn jeder Beitrag kann Folgen für die eigene Karriere oder für das Image eines Unternehmens haben. Wer erst einmal am Online-Pranger steht, tut sich manchmal schwer mit der öffentlichen Kritik.
Jede einzelne Reaktion wird beäugt und findet erneut ihren Widerhall im Netz.
Aus diesem Grunde empfehle ich immer, nichts dem Zufall zu überlassen. Seien Sie sich Ihrer digitalen Spuren bewusst, die Sie selbst hinterlassen und versuchen Sie für Ihr Anliegen online
Fürsprecher zu finden, damit Ihr digitales Erscheinungsbild wirklich auch Ihren Vorstellungen entspricht.
10 Tipps für das Reputationsmanagement:
1. Bewußtsein schärfen
2. Diziplin halten
3. Suchen automatisieren
4. Social Networks nutzen
5. Bloggen
6. Webadresse einrichten
7. Social Media nutzen
8. Aufmerksamkeit erzielen
9. Online-Relations ausbauen
10. Online-PR/ Online-Marketing
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